In der sich ständig verändernden Musikbranche sind Künstler immer auf der Suche nach der besten Strategie, um ihre Musik im Mittelpunkt zu halten. Ein zentraler Gesichtspunkt ist die Art und Weise, wie sie ihre Kunst der Welt präsentieren. Um die Musik an die Öffentlichkeit zu bringen, wenn es um ein neues Album geht, gibt es derzeit zwei Ansätze: Entweder man weckt Vorfreude bei den Zuhörern, indem man vor dem Album eine oder zwei Singles ausgibt, oder man hält alles zurück und lässt alle Albumtitel auf einmal fallen. Während jede Taktik ihre Vor- und Nachteile in Bezug auf den Umsatz hat, haben die Duellstrategien irgendeinen Einfluss auf die Rentabilität des Grammy?
Die Vorabsingle ist seit Jahrzehnten der Standard. Die gängige Meinung ist, dass diese frühen Titel einen Vorgeschmack auf das Album geben und Wochen oder Monate vor der vollständigen Veröffentlichung für Hype sorgen. Wenn es funktioniert, können die Ergebnisse erstaunlich sein. Nehmen wir den Fall von Olivia Dean, die durch Singles wie „Man I Need“ und „Nice to Each Other“ mit der Öffentlichkeit in Kontakt treten konnte und den Grundstein für ihr Album legte Die Kunst des Liebensdas am Ende positive Kritiken und sofortige Akzeptanz in der Öffentlichkeit erhielt und derzeit auf Platz 1 der Gold Derby-Bestenliste für das Album des Jahres steht. Auch Noah Kahan ist mit Singles wie „The Great Divide“ und „Doors“ in den Charts geblieben und zeigt, dass kluge Entscheidungen immer noch den Umsatz steigern können. Addison Rae erlangte möglicherweise dank Singles wie „Diet Pepsi“ und „Headphones On“ größere Popularität in der Branche, was ihre Karriere auch vor der Veröffentlichung ihres vollständigen Albums auf ein neues Niveau brachte.

Allerdings gab es in jüngster Zeit einige Beispiele, bei denen sich leistungsschwache Leadtitel negativ auf die Albumverkäufe ausgewirkt haben. Zum Beispiel „Aperture“ von Harry Styles aus dem Album Küsse die ganze Zeit. Disco, gelegentlich. Das Lied konnte Rezensenten und Fans nicht bewegen; Es liegt auf der Hand, dass die gemischte Reaktion auf die Single beim Publikum Vorurteile hervorrief, was zu einer enttäuschenden kritischen Aufnahme und einem enttäuschenden Erfolg in den Charts führte. Auch wenn Rezensenten Bruno Mars‘ „I Just Might“ bei seiner Veröffentlichung im Januar als solide empfanden, bemängelten sie, dass es kein großes künstlerisches Wachstum zeigte. Das wurde zum Refrain auf dem Album des Sängers Der Romantiker fiel im darauffolgenden Monat. Sowohl die Single als auch das Album standen an der Spitze der Charts, aber die kritische und kommerzielle Resonanz war letztendlich enttäuschend.
Im Zeitalter des Streamings ist der „Alles-auf-einmal-Drop“ jedoch immer häufiger anzutreffen. Während Singles darauf abzielen, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu fesseln und Neugier und Erwartungen für das Album zu wecken, ist die vollständige Veröffentlichung eine Wette auf zusammenhängende Wirkung.
Diese Strategie vermeidet das Risiko, dass ein Hauptsong ausfällt, und ermöglicht es den Hörern, das Album als Ganzes zu erleben und die Songs zu entdecken, mit denen sie sich am meisten identifizieren. Diese Strategie war für Sänger wie Taylor Swift und Billie Eilish sehr vorteilhaft. Drake ist mit seinem überraschenden Triple-Album-Drop an der Spitze das erfolgreichste aktuelle Beispiel Mann aus dem Eis.
Einige Künstler sind derweil immer noch dabei, es herauszufinden. Tyler, der Schöpfer Chromakopie kämpfte mit der traditionellen Single-Strategie um das Album des Jahres. Aber sein unmittelbares Follow-up, Klopfen Sie nicht auf das Glasist auf einmal gefallen.
Was das Grammy-Potenzial angeht, gibt es derzeit einfach nicht genügend Daten zur letzteren Strategie, um festzustellen, ob sie vorteilhafter ist. Der amtierende Gewinner des Albums des Jahres Ich hätte mehr Fotos machen sollen von Bad Bunny folgte dem traditionellen Rollout, aber keine der Singles vor der Veröffentlichung schnitt gut ab und Benito stützte sich bei der Werbung auf verschiedene Formen der Kampagne Ich hätte mehr Fotos machen sollenwie etwa Auftritte auf Die Tonight Show mit Jimmy Fallonund kreative Strategien, die Neugier weckten, wie zum Beispiel das einfache Platzieren von zwei Plastikstühlen auf der Straße, um die Ästhetik des Albums darzustellen.
Werden die Grammys 2027 ein Referendum darüber sein, welche Werbestrategie hilfreicher ist? Es werden noch Monate vergehen, bis sich die Wähler der Recording Academy zu Wort melden, aber wenn die frühen Vorhersagen von Gold Derby Anzeichen dafür sind, haben die Traditionalisten immer noch die Macht. Abgesehen von Dean’s Die Kunst des Liebenspraktisch alle Top-Anwärter auf das Album des Jahres profitierten von Lead-Singles.
Album of the Year
1.

Olivia Dean
The Art of Loving
2.

Olivia Rodrigo
You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love
3.

4.

Taylor Swift
The Life of a Showgirl
5.

Raye
This Music May Contain Hope
6.

7.

Noah Kahan
The Great Divide
8.

Harry Styles
Kiss All the Time. Disco, Occasionally
9.

10.

Kacey Musgraves
Middle of Nowhere
