Die „Star Trek Nemesis“-Darsteller machen den Regisseur für das Scheitern des Films verantwortlich





Trekkies können darüber diskutieren, welche „Star Trek“-Filme die besten und welche die schlechtesten sind, aber „Star Trek: Nemesis“ aus dem Jahr 2002 rangiert eher ganz unten. „Nemesis“, der letzte Film mit der Besetzung von „Star Trek: The Next Generation“, wurde als „die letzte Reise einer Generation“ beworben. Stattdessen kam die „Next Generation“-Band rund 20 Jahre später für die dritte Staffel von „Star Trek: Picard“ noch einmal zusammen, um für einen besseren Abschied zu sorgen.

Nicht einmal die Besetzung von „Star Trek: Nemesis“ war mit dem Film zufrieden. In einer aktuellen Folge des Podcasts „Dropping Names with Brent and Johnny“ moderierten Brent Spiner (Data) und Jonathan Frakes (Will Riker) Ron Perlman (der den remanischen Vizekönig in „Nemesis“ spielte). Alle drei erinnerten sich daran, gemeinsam an „Star Trek: Nemesis“ gearbeitet zu haben, und ihre Erinnerungen sind nicht besonders schön. Für die Schauspieler gibt es einen klaren Schuldigen: Regisseur Stuart Baird, der nicht mit „Star Trek“-Erfahrung in den Film kam und auch ohne sie auskam.

Frakes erinnerte sich ausdrücklich daran, dass Baird nicht verstand, dass er als Direktor einer eng verbundenen Gruppe auftrat: „Patrick [Stewart] und ich bot ihm alle an, mit ihm zu Mittag zu essen, weil wir zusammen 182 Episoden und drei Filme gedreht hatten. Ich sagte: „Können wir irgendetwas tun, um Ihnen zu helfen?“ Er hatte überhaupt kein Interesse daran, mit uns darüber zu reden, wie es uns ergangen ist. Sprechen Sie über eine Familie, denn wir waren eine Familie.“

Zuvor hatte Frakes gesagt, dass er Baird nicht für alle Misserfolge von „Nemesis“ verantwortlich macht, es aber auch als „Arroganz“ empfinde, dass Baird seine Beratungsangebote nicht angenommen habe. Denken Sie daran, dass Frakes nicht nur Riker spielte, sondern auch bei mehreren Episoden von „Next Generation“ sowie bei den beiden vorherigen „Star Trek“-Filmen „First Contact“ und „Insurrection“ Regie geführt hatte. Basierend auf dem Ergebnis von „Nemesis“ hätte Baird vielleicht der Einladung von Frakes folgen sollen.

Die Besetzung von „Star Trek: Nemesis“ erinnert sich nicht gern an Regisseur Stuart Baird

Ron Perlmans Worte an Stuart Baird im Podcast waren noch härter. Zum Kontext: Baird war ursprünglich kein Filmregisseur, er war ein Filmregisseur Editor. Vor „Nemesis“ drehte er zwei Filme, nämlich „Executive Decision“ und „US Marshals“, und seitdem hat er keine Regie mehr geführt.

Als Cutter kann Bairds Lebenslauf ziemlich beeindruckend sein: Er hat mehrere der berühmtesten Filme von Richard Donner geschnitten, darunter „The Omen“, „Superman“ und „Lethal Weapon“. Laut Perlman war er aber auch kein Menschenmensch, der sich nicht zurückhielt, wie sehr er glaubte, dass Baird nicht der richtige Mann für den Job sei:

„Er war kein Regisseur, er war ein beschissener Cutter, dem das Studio einen Gefallen schuldete, weil er viele ihrer Truthähne gerettet hatte. Sie holten ihn, wenn sie einen Truthahn hatten, und er schnitt den Film neu und machte ihn sichtbar. Er war also ein sehr talentierter Cutter, aber er war kein Regisseur … Er ist kein Filmemacher.“ [It’s] Diese Einstellung, wie: ‚Jeder kann das, wissen Sie, geben wir es einfach diesem Kerl.‘“

Marina Sirtis (Beraterin Deanna Troi) könnte von allen die härteren Worte für Baird finden. Als sie darüber sprach, was bei „Nemesis“ für das Buch „The Fifty-Year Mission“ von Edward Gross und Mark A. Altman schief gelaufen ist, meinte sie: „Der Regisseur war ein Idiot.“



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