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Steven Spielberg hat seinen Namen zum Synonym für Kino gemacht. Schon in seinen frühesten Beiträgen hat er dazu beigetragen, die Art und Weise, wie wir Filme betrachten, zu verändern. „Der Weiße Hai“ hat die Kinokassen im wahrsten Sinne des Wortes für immer verändert und wurde zum ersten echten Sommer-Blockbuster, wie wir ihn kennen. Spielberg hat seitdem viele, viele Erfolgsgeschichten geschrieben, von mitreißenden Abenteuern wie „Jäger des verlorenen Schatzes“ bis hin zu Kriegsepen wie „Der Soldat James Ryan“. Aber jeder von Spielbergs größten Hits hat eines entscheidend gemeinsam.
Spielberg ist der Regisseur mit den höchsten Einspielzahlen aller Zeiten an den Kinokassen. Das passiert nicht zufällig. Und er hat nur einen 1-Milliarden-Dollar-Hit auf seinem Konto. Dieser Erfolg gelingt ihm mit Beständigkeit, die er seit mehr als fünf Jahrzehnten aufrechterhalten kann. Aber mehr als alles andere, was er gemacht hat, hat das Publikum jedes Mal deutlich gemacht, dass Spielberg sich mit dem Science-Fiction-Genre beschäftigt hat – so sehr, dass seine sechs größten Filme alle unter dem Dach der Science-Fiction fallen. Hier ist die Aufschlüsselung:
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„Jurassic Park“ – 1,05 Milliarden US-Dollar weltweit
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„ET the Extra-Terrestrial“ – weltweit 797 Millionen US-Dollar
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„Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ – 786 Millionen US-Dollar weltweit
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„The Lost World: Jurassic Park“ – weltweit 618 Millionen US-Dollar
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„Ready Player One“ – 607 Millionen US-Dollar weltweit
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„Krieg der Welten“ – 606 Millionen US-Dollar weltweit
Spielberg hat im Laufe seiner Karriere bis zu diesem Jahr acht Science-Fiction-Filme unterschiedlicher Qualität gedreht – mit seinem neuesten Film „Disclosure Day“ sind es insgesamt neun. Auch „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ aus dem Jahr 1977 und „KI Künstliche Intelligenz“ aus dem Jahr 2001 fallen in diese Kategorie. Der einzige Film, der wegen seines großen Budgets keinen vollen Erfolg in den Kinos hatte, war „KI“. Abgesehen davon haben Spielbergs Reisen in den Bereich der Science-Fiction im Allgemeinen besser abgeschnitten als alle anderen Genres, mit denen er sich beschäftigt hat, und sie sind nicht besonders nah dran.
Das Publikum liebt es, wenn Steven Spielberg Science-Fiction-Filme dreht
Ich werde zwar nicht jeden Film in der Filmografie des Regisseurs an die Inflation anpassen, aber um das zu verdeutlichen: „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ hat weltweit 340 Millionen US-Dollar eingespielt. Wenn wir diese Zahl unter Berücksichtigung der Inflation anpassen, wären das in heutigen Dollar etwa 1,8 Milliarden US-Dollar. Zugegeben, dieser Film konkurrierte nicht mit Streaming-Diensten und konkurrierte damals nicht einmal mit VHS, es handelt sich also nicht um einen direkten Vergleich mit modernen Blockbustern.
Dennoch zeigt es, dass das Publikum es wirklich liebt, wenn Steven Spielberg Science-Fiction-Filme dreht. „ET“ hielt länger als jeder andere Film in der Geschichte den ersten Platz an den Kinokassen. Zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung war es der Film mit den höchsten Einspielzahlen aller Zeiten. Als „Jurassic Park“ 1993 in die Kinos kam, hatte Spielberg erneut den größten Hit aller Zeiten vor sich. Es bleibt sein größter Kinohit und der einzige, der dank der Neuveröffentlichung zum 20-jährigen Jubiläum 2013 die 1-Milliarde-Dollar-Marke überschritt.
Auch „Jurassic Park“ veränderte Filme für immer, dank seiner bahnbrechenden Mischung aus CGI und praktischen Effekten. Außerdem wurde dadurch ein Franchise ins Leben gerufen, das weltweit fast 7 Milliarden US-Dollar einspielte, wobei Spielberg auch bei der ersten Fortsetzung „The Lost World“ Regie führte. Trotz des gemischten Rufs dieses Films ist es ein weiterer seiner größten Hits.
Ebenso war „Königreich des Kristallschädels“ ein Monsterhit, egal wie sehr man es hasst. Der Ruf dieses Films ist geradezu miserabel und ist es bis heute geblieben. Dennoch ist es der drittgrößte Film in Spielbergs illustrer Karriere. Ja, die Leute hassten es irgendwie, dass er Außerirdische in Indys Welt brachte, aber das machte es zu Science-Fiction. Das hat auch dazu beigetragen, dass es ein großer Erfolg wurde.
Science-Fiction war ein fester Bestandteil von Steven Spielbergs Filmkarriere
Es gibt auch „Krieg der Welten“, der durch Tom Cruise und seine Eskapaden aus dem Off beinahe zum Scheitern verurteilt wäre. Doch selbst die intensive mediale Aufmerksamkeit, die einem der größten Stars der Welt entgegengebracht wurde, konnte das Publikum nicht davon abhalten, Spielbergs Interpretation des HG Wells-Klassikers zu sehen. Spielberg arbeitete zuvor mit Cruise an „Minority Report“, der ebenfalls ein großer Erfolg war und weltweit 358 Millionen US-Dollar einspielte.
Dann ist da noch „Ready Player One“, ein Film, der in Spielbergs gesamter Filmografie nicht oft an der Spitze steht. Und dennoch wurden weltweit über 600 Millionen US-Dollar eingespielt, mit einer enormen internationalen Beteiligung. Dies geschah im Jahr 2018, das insgesamt ein Rekordjahr an den Kinokassen war. Das ist keine Kleinigkeit und erinnert daran, dass diese Gespräche, ungeachtet der Online-Konversationen rund um einen bestimmten Film, nicht immer die allgemeine, reale Stimmung widerspiegeln.
Ein weiterer interessanter Hinweis: Von den sechs Filmen, die Spielbergs eigene Kinocharts anführen, wurden fünf von dem großartigen John Williams vertont. Die einzige Ausnahme war „Ready Player One“, das einen Soundtrack von Alan Silvestri enthielt. Wenn wir uns also auf die Top 5 beschränken, sind die beiden Gemeinsamkeiten dieser Filme Science-Fiction und Williams. Das macht Sinn, wenn man bedenkt, dass Williams der Filmkomponist mit den höchsten Einnahmen aller Zeiten ist.
Ganz zu schweigen von Spielbergs Karriere als Produzent. Vergessen wir nicht, dass er alle „Jurassic World“-Filme sowie die „Transformers“-Reihe sowie „Men in Black“ und „Zurück in die Zukunft“ produziert hat. Darin liegen weitere Milliarden an Kasseneinnahmen. Science-Fiction und Spielberg sind in den meisten Fällen ein Erfolgsrezept.
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